Was ich plötzlich von neuem wünschte, war das, wo
wohne ich in Balbec geträumt hatte, also ich, noch ohne sie zu kennen, Albertine,
Andrée und ihre Freundinnen vor dem Meer hatte dahinschreiten sehen. Aber ach!
Ich konnte nicht mehr erstreben, diejenigen wiederzufinden, nach denen ich
gerade in diesem Augenblick so großes Verlangen trug. Die Einwirkung der Jahre,
die alle Wesen, die ich heute sah, so sehr verändert hatte, sogar auch Gilberte,
hatte gewiss alle die, die noch lebten, so wie sie es mit Albertine gemacht
hätte, wenn sie nicht umgekommen wäre, zu Frauen umgewandelt, die allzu
verschieden von dem Bilde waren, das ich im Gedächtnis trug. Ich litt darunter,
unwillkürlich wie unter einem Zwang zu jenen hinzustreben, denn wenn die Zeit
die Wesen umschafft, verändert sich nicht das Bild, das wir von ihnen bewahrt
haben.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen