Das Aufreizende, Unstete des Mannes betrifft ja noch den
Leser der Werke. Genug an die unabsehbare Kette der »soit que« zu denken, die
eine Handlung auf erschöpfende, deprimierende Art im Lichte der unzähligen
Motive zeigen, die ihr zugrunde gelegen haben können. Und doch, in dieser
parataktischen Abflucht kommt zum Vorschein, wo Schwäche und Genie bei Proust
nur noch eins sind: die intellektuelle Entsagung, die erprobte Skepsis, die er
den Dingen entgegenbrachte. Nach den süffisanten romantischen Innerlichkeiten
kam er und war, wie Jacques Rivière es ausdrückt, entschlossen, den »Sirènes
intérieures« nicht den mindesten Glauben zu schenken.
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